Vorstand positioniert sich zum Stadtratsbeschluss – Chancen des Förderprogramms nutzen
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Der Präsident des Vereins „Rettung Schloss Blankenburg e.V.“ äußert sich in Abstimmung mit dem Vorstand zum Stadtratsbeschluss zur Nutzung des GRW-Förderprogramms. Der Blankenburger Stadtrat votierte in seiner Sitzung am 27.1. klar für die Inanspruchnahme des Förderprogramms „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zur Aufwertung des Blankenburger Großen Schlosses. Über mehrere Bauabschnitte ist es dann möglich 45 Millionen Euro an Gesamtsumme in das Schloss zu investieren.

„Es ist ein starkes Signal, welches von den Mitgliedern des Stadtrats gesendet wurde. Wir sind froh, dass jetzt der Weg frei ist, die jahrelange Arbeit Gestalt annehmen kann und greifbare Ergebnisse gewinnt. Durch das klare Votum des Stadtrates wurde die entscheidende Zukunftsetappe zum Erhalt des Großen Schlosses Blankenburg gestartet.
Es versteht sich von selbst, dass wir es als Wertschätzung unserer jahrelangen Arbeit sehen und fühlen uns in unseren vielfältigen Tätigkeiten bestätigt. Auch wenn der Verein in seinen 20 Jahren viel erreicht hat, einen verantwortlichen Investor für das Schloss konnten wir noch nicht gewinnen. Vielleicht war es aber gut so, sieht man den jetzigen Aspekt zukünftiger Aktivitäten eines Gemeinschaftswerkes.
Dass wir jetzt mit der Stadt Blankenburg zusammen die Zukunft des Schlosses gestalten werden, empfinden wir als Glücksfall für das Große Schloss. Ich darf noch einmal die Skeptiker erinnern: Es war immer unser Ziel, dass wir Blankenburger über die Zukunft unseres Schlosses selbst entscheiden können.
Zur aktuellen Situation: Von Anfang waren wir eng in die Zukunftsplanung eingebunden. Dadurch ist jetzt ein Zukunftskonzept entstanden, mit dem sich beide Partner identifizieren können. Uns war stets wichtig, dass neben der touristischen Entwicklung vor allem der Markenkern „Grünes Schloss“ weiterentwickelt werden kann.
Damit verbunden ist auch: Wir werden die Stadt Blankenburg mit vollen Kräften weiter unterstützen. Es ist für uns alle im Interesse Blankenburgs und der Region wichtig, dass wir am Ende mit dem Gesamtprojekt erfolgreich sind.
Zu erinnern ist die lokale Tradition und Identitätsstiftung: Ging es dem Schloss gut, dann geht es auch der Stadt Blankenburg gut. Das war so zu Zeiten von Herzog Ludwig Rudolf im Barock, genauso zur Zeit von Herzog Ernst August sowie den Zeiten der Fachschule im 20. Jahrhundert. Zu allen historischen Epochen und der Gegenwart war es so, wie ich stets betone: Das Schloss geht nicht ohne die Stadt Blankenburg und die Region und die Stadt Blankenburg hat keine Zukunft ohne ein funktionsfähiges Schloss! Genau zu diesem Erfolg wollen wir wieder hin.
Wir wollen einen markanten touristischen und wirtschaftlichen Anziehungspunkt mit der „Krone der Region“ schaffen. Dafür danken wir auch Heiko Breithaupt, dass er den Mut hatte, dieses jetzige Zukunftsprojekt in der Form zu initiieren. Demnächst werden sich Schlossverein und Stadt zum geplanten Vorhaben ausführlicher äußern.